Schilddrüse

Praxis

Dr. med. Christoph Evers

Facharzt für Innere Medizin

SCHILDDRÜSE - allgemeiner Infoteil

 

Die Schilddrüse bildet die für den Körper notwendigen Hormone L-Thyroxin (Tetrajodthyronin) und L-Trijodthyronin (vereinfacht T4 und T3) her und gibt sie bei Bedarf an das Blut ab. Sie unterliegt dabei einem Regelkreis, sodaß normalerweise nur die jeweils benötigte Menge in einem engen Rahmen hergestellt wird.

 

Die Schilddrüse liegt als schmetterlingsförmiges Gebilde an beiden Seiten des Halses neben der Luftröhre.

Mit dem Blut erreichen die Schilddrüsenhormone alle Organe des Körpers, in denen sie durch Aktivierung von Stoffwechselprozessen für normale Funktionsabläufe sorgen.

 

Die Produktion der Schilddrüsenhormone wird durch das Enzym TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) direkt gesteuert -

viel TSH -> viele Schilddrüsenhormone und

wenig TSH -> wenige Schilddrüsenhormone

 

Werden in der Schilddrüse zu viele Schilddrüsenhormone gebildet, "überschwemmen" sie den Körper, der Stoffwechsel (die Umwandlung von Nahrung in Energie) wird kräftig angekurbelt. Das Krankheitsbild einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) entsteht. Die Betroffenen sind unruhig, reizbar, nervös, leiden unter Konzentrationsschwäche, nachlassender Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen, Gewichtsverlust, Schwitzen, Wärmeunverträglichkeit, Haarausfall und Herzbeschwerden. Als unangenehm wird besonders ein dauerhaft erhöhter Pulsschlag empfunden. Manchmal sind auch eine zum Kropf vergrößerte Schilddrüse oder das Auftreten von Augensymptomen der Anlass für einen Arztbesuch. Ein Überangebot an Schilddrüsenhormonen kann im Übrigen auch zu Menstruationsstörungen oder einer Verminderung von Libido, Potenz und Konzeptionsfähigkeit führen.

 

Die von ihnen geschilderten Beschwerden sind für den Arzt richtungsweisend.

Darüber hinaus benötigen wir bestimmte Laborwerte.

Das Ultraschall liefert uns schon vor den Laborwerten wichtige Informationen zum Funktionszustand.

 

Sonographie / Ultraschall der Schilddrüse:

Zunächst beurteilt der Arzt die Größe, Struktur und Oberfläche der Schilddrüse. Durch spezielle Verfahren wird der Funktionszustand der Schilddrüse dargestellt. Im Duplexverfahren läßt sich die Durchblutung der Schilddrüse darstellen.

 

Bei einer Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) ist sie massiv gesteigert ( Bild 1). Im Power-Mode lassen sich bereits leichte Formen einer Überfunktion darstellen (Bild 2). Für beide Darstellungen benötigt man speziell konfigurierte Ultraschallgeräte.

 

 

Über 95 Prozent der Hyperthyreosen werden durch die Zunahme autonomer Zellen - "heißer" Knoten - in einem Jodmangelkropf oder durch Morbus Basedow verursacht, einer Autoimmunkrankheit, bei der die Schilddrüsenzellen durch Antikörper abnorm stimuliert werden.

 

Nur durch eine ärztliche Untersuchung kann eine Schilddrüsenerkrankung sicher festgestellt werden.

Durch die folgenden Fragen können sie bei sich Hinweise auf eine mögliche Fehlfunktion erhalten.

 

Hinweise auf eine Schilddrüsenüberfunktion:

Schwitzen sie schnell, ist ihnen häufig warm?

haben sie einen schnellen Pulsschlag oder Herzrasen?

sind sie nervös oder unruhig

hat sich ihr Gewicht in letzter Zeit unerklärlich verändert?

haben sie häufig Stuhlgang, teilweise als Durchfall

haben sie ein Engegefühl im Hals?

Haben sie Schlafstörungen

 

Hinweise auf eine Schilddrüsenunterfunktion:

sind sie antriebslos, müde, erschöpft

leiden sie unter Konzentrationsstörungen

ist ihnen häufig kalt, frieren sie schnell?

neigen sie zu depressiven Verstimmungen

neigen sie zu Verstopfung

haben sie trockene, schuppende Haut

haben sie unerklärlich an Gewicht zugenommen

 

 

 

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